Teilnehmer

Josef HilgerJosef Hilger: Es war am 17.09.1966, einem Samstagabend, als der schnelle Raumkreuzer ORION um 20:15 Uhr zu seinem ersten Flug ins Weltall startet. Millionen Zuschauer verfolgten die Abenteuer des kühnen Commanders Cliff Allister McLane – doch leider war es Josef Hilger nicht vergönnt, diesem Zuschauerkreis anzugehören. Er war erst 9 Jahre jung und seine Mutter entschied: „Um acht Uhr geht es ins Bett!“

 

Erst zwei Jahre später, 1967, konnte Hilger McLanes sieben spannende Abenteuer Erstes Buch_verfolgen. Ab diesem Zeitpunkt war es um ihn geschehen, denn er erkrankte am unheilbaren ORIONFIEBER. Die Sympthome sind: intensives Sammeln und archivieren alles Greifbarem zur RAUMPATROUILLE. Dank der verständnisvollen Haltung der an dieser Produktion beteiligten Mitarbeiter (Darsteller und Drehstab) war es ihm möglich, ein privates ORIONMUSEUM aufzubauen. Das zusammengetragene Wissen um die Geschichte der phantastischen Abenteuer des Raumschiffes ORION wurde in einem Buchmanuskript verdichtet, das im Jahr 2000 als Buch erschien und seit 2005 in der zweiten Auflage erhältlich war.

 

Robert Junkes-Web-KopieDr. Norbert Junkes (59) ist zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am  Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR), ), die auch das Vortragsprogramm für Besuchergruppen am Radioteleskop Effelsberg einschließt.

Der Hauptsitz des Instituts befindet sich in Bonn, wichtige Außenstelle ist das Radio-Observatorium Effelsberg mit dem 100-m-Radioteleskop. Neben der Pressearbeit organisiert Junkes astronomische Vorträge in Bad Münstereifel und im Deutschen Museum Bonn.

In seinen Forschungsarbeiten hat Junkes sich mit Radiokarten der Milchstraße und der Sternentstehung in unserer Galaxis beschäftigt.  Extragalaktische Systemen erforschte er an der Australia Telescope National Facility (ATNF) in Sydney/Australien und am Institut für Theoretische Physik und Astrophysik der Universität Kiel. Außerdem war er an einer statististischen Untersuchung der Röntgenstrahlung von Starburst-Galaxien beteiligt.

Michael Lauster Web-Kopie großProf. Dr. Dr. Michael Lauster (60) ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen und hält einen Lehrstuhl für Technologieanalyse und -vorausschau an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen. Nach seiner Offiziersausbildung folgte ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr.

Während seiner Zeit an der UniBwM promovierte er zum Thema irreversible Thermodynamik an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik und habilitierte sich an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften für das Fach Statistik. Bis zum Herbst 2012 hatte er dort auch eine Privatdozentur für Statistik inne. Seit September 2012 leitet er das Fraunhofer INT, seit Februar 2014 ist er außerdem Sprecher der Fraunhofer-Allianz Space, einer Vereinigung von 18 Fraunhofer-Instituten mit mehr als 5000 Mitarbeitern, die sich mit der Nutzung fortschrittlicher Technologien für Raumfahrtanwendungen beschäftigen.

wrbild_1024Wolfgang Rudolph (75) ist einer der Pioniere des deutschen Computerjournalismus. Er war von Anfang der 1980er Jahre bis zum 22. Februar 2003 einer der Moderatoren des WDR Computerclub, er hat also wie kaum ein anderer die Entwicklungen in der Computerindustrie verfolgen können. Später konzipierte er ein eigenständiges Internetformat, bei dem der journalistische Ansatz der TV-Sendung weitergeführt wurde. 2007 erhielt er zusammen mit Wolfgang Back den Podcast Award für den Computer:Club², 2008 den European Excellence Award.

cc2tvneuSein Video- und Audioblog cc2.tv, den er allein konzipiert, hat regelmäßig Zehntausende von Nutzern, die Zahl der jährlichen Seitenaufrufe geht in die Millionen. Rudolph ist Funkamateur und führt das Amateurfunkrufzeichen DC3PA. In seinem Audiocast und in CC2.tv bei YouTube nimmt er regelmäßig aktuelle Technik unter die Lupe und animiert dazu, selbst kreativ zu werden. Gleichzeitig nimmt er ausgesprochen meinungsfreudig politische Entwicklungen unter die Lupe – zuweilen auch zornig, aber stets äußerst verantwortungsvoll.

Volker Schmid Pressefoto Foto DLRVolker Schmid (DLR, Jahrgang 1963) hat das Missionsteam des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) der „horizons“-Mission von Alexander Gerst unter anderem vom Start am 6. Juni 2018 bis zur Landung am 20. Dezember 2018 geleitet. Er ist Leiter der Abteilung Astronautische Raumfahrt, ISS und Exploration.

Schmid hat Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen studiert. Während seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Entwurf von zukünftigen Raumtransportfahrzeugen. 2001 absolvierte er einen Master of Space Systems Engineering an der TU Delft und wechselte danach zum Raumfahrtmanagement des DLR nach Bonn in die Abteilung „Astronautische Raumfahrt, ISS und Exploration“. 2011 übernahm er die Leitung der Fachgruppe der Internationalen Raumstation (ISS).

Als Projektleiter ist er unter anderem für verschiedene wissenschaftliche Experimente aus den Bereichen Technologie und Astrophysik verantwortlich. Er initiierte unter anderem das Projekt CIMON (Crew Interactive MObile companioN). Dabei handelt es sich um ein fliegendes Astronautenassistenzsystem, welches mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist.

Schmid ist außerdem Autor einer Science-Fiction-Reihe, die mit dem Roman „Orions Schwert“ startete.

Werbeanzeigen